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Spiritualität

Mantras

Das ist aber etwas ungenau, weil es bei den Buddhisten nicht das Hilfsmittel des Denkens, sondern der Meditation ist. In den westlichen Kulturen ist die Bedeutung eventuell mit einem Zauberspruch oder einem Gebet vergleichbar.

Die Anwendung von Mantras stammt aus dem vedischen Zeitalter der Inder und verbreitete sich von hier aus nach Tibet, China, Japan und den Iran. Mantras sind Silben, Wörter oder Sätze, die in der Meditation eine Rolle spielen. Der Verwendungszweck der Mantras – wie auch der Meditation – ist die Befreiung des Geistes und die spirituelle Entwicklung. Das Hilfsmittel bei der Rezitation der Mantras ist die Mala oder auch Gebetskette genannt, die die Konzentration fördert: Mit jeder Perle wird jeweils ein Mantra aufgesagt.

Die vedischen Schriften enthalten 70 Millionen erstrangige Mantras, die Anzahl der Variationen dagegen ist fast unendlich. Es gibt sehr viele verschiedene Mantras, so gibt es welche, mit denen man irgendeinen Gott anbetet, Schutzmantras oder solche, die sich speziell mit irgendeiner Chakra verbinden, und viele andere mehr. Eines der bekanntesten Mantras aus dem Tibet lautet Om mani padme hum (oder: Om mani peme hung).

Om mani padme hum

Es bedeutet so viel wie: „Segen für alle Geschöpfe der Erde“. Jede einzelne Silbe hat eine große Bedeutung und dementsprechend kann jede Silbe eine andere Wirkung auslösen. Seine Heiligkeit der Dalai Lama sagt, dass es für jeden von Nutzem sei, wenn er dieses Mantra mehrmals täglich vor sich hinsagt und dabei auf die Bedeutung achtet: „Auf die sechs Silben, die großartig und gleichzeitig gewaltig sind. Die erste Silbe ist Om, die den unreinen Körper, die Sprache und das Denken, aber gleichzeitig auch den reinen Körper von Buddha, seine Sprache und seine Gedanken symbolisiert. Den wahren Weg zeigen die nachfolgenden vier Silben. Mani bedeutet Schmuck und symbolisiert die Methode: die Erleuchtung, die Barmherzigkeit und die uralte Absicht der Liebe. Padme bedeutet Lotus und symbolisiert die Weisheit. Die Bescheidenheit kann man mit der ungeteilten Einheit von Regelmäßigkeit und Weisheit erreichen. Die Ungeteiltheit wird durch die letzte Silbe und zwar die Silbe Hung symbolisiert. 

So bedeuten die sechs Silben om mani padme hum, dass man in Abhängigkeit von der Praxis des Weges, der eine unteilbare Einheit von Methode und Weisheit ist, den eigenen unreinen Körper, unreine Rede und unreines Bewusstsein in den reinen erhöhten Körper, reine Rede und reines Bewusstsein eines Buddha verwandeln kann.“ (Lama Anagarika Govinda: Om ma-ni pad-me hum)

 
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