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Spiritualität

Leben nach dem Tod

Was erwartet uns nach dem Tod? Diese Frage beschäftigt jeden von uns. Nicht nur, weil der Tod das Einzige ist, was irgendwann ganz bestimmt in unserem Leben eintritt, sondern weil jeder von uns jemanden hat, der verstorben ist.

Wir fürchten uns vor dem Tod, weil sich dahinter etwas verbirgt, das nicht wieder rückgängig gemacht werden kann und der Tod uns eine immer währende Finsternis vermuten lässt. Man sagt „von dort sei noch niemand zurückgekehrt” und damit wir diesem Gedanken noch stärker Ausdruck verleihen, umgeben wir uns mit Bildern, die noch mehr Traurigkeit hervorrufen. Wir tragen schwarze Kleidung, hören Trauermusik, weinen und trauern. Außerdem sprechen die Repräsentanten der Kirche über den Tod als wäre er etwas unabänderlich Schlechtes.


Für die Hinterbliebenen ist es natürlich schwierig zu akzeptieren, dass derjenige, den sie geliebt haben, zumindest nicht mehr körperlich in ihrem Leben anwesend sein kann. Aber wenn man nur ein wenig an Gott glaubt, weiß man, dass er den Wesen, die er geschaffen hat, nichts Schlechtes zufügt.

Die Naturvölker – aber auch unsere eigenen Vorfahren – hatten eine andere und gesündere Einstellung zum Tod, wie der Mensch von heute. Für sie war der Tod noch nicht der Beginn der immer währenden Finsternis, sondern der Schritt auf eine höhere Stufe, eine Entwicklung, nach der etwas viel Schöneres, Triumphaleres und Bewegenderes folgt, als wir bisher erfahren haben.

Die Fortsetzung des Lebens

Das Erste, was wir verstehen müssen, ist, dass sich mit dem Tod in unserem Leben keine qualitative Änderung vollzieht. Wir bleiben dort, wo wir sind und genauso wie wir waren, man kann uns nur physikalisch nicht wahrnehmen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir in unserem Leben, in dem wir noch physikalisch wahrnehmbar sind, versuchen, möglichst die Besten zu sein und das Beste zu tun, ganz egal, worum es geht, weil wir nach unserem Tode dasselbe Leben fortsetzen. Unsere Mentalität, unsere Weltanschauung und unsere gegenwärtige positive oder negative Einstellung beeinflussen ebenfalls das Leben ohne unseren Körper. Nach unserem Tode finden wir uns in dem Medium wieder, das wir uns mit unseren Gedanken in unserem Leben selbst erschaffen haben.

Dasselbe und doch etwas Anderes

Stellen Sie sich Ihren Körper als Turm vor, an dem die kleinen Fenster unsere Sinnesorgane sind. Sie sind nur in bestimmte Richtungen geöffnet und zeigen nur ein Stück der Realität. Das ist der Grund dafür, dass wir die Astralebene nicht wahrnehmen, wo sich unsere  verstorbenen Angehörigen befinden. Da jedes Lebewesen und jeder Gegenstand über einen Astralkörper verfügt, finden sich die Verstorbenen anfangs dort wieder, wo sie auch bisher waren. Es kann passieren, dass sie gar nicht bemerken, dass sie verstorben sind, denn die Dinge auf der Astralebene tragen sich ebenso zu, wie die auf der physikalischen.

Der Verstorbene kann sogar seinen lebenden Verwandten begegnen, jedoch mit dem Unterschied, dass er nicht in der Lage ist, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Er möchte sie ansprechen und berühren, ist aber nicht dazu in der Lage. Das kann im ersten Augenblick etwas erschreckend sein, aber zum Glück sind wir auch nach unserem Tode nicht allein. Wir sind von all denen umgeben, die früher das Diesseits verlassen haben. Sie helfen den „Neuankömmlingen” zu verstehen, was mit ihnen geschieht.

 
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