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Spiritualität

Die Grundlagen des Zen

Der Zen (oder auch Zen-Buddhismus genannt) ist eine der umstrittensten und gleichzeitig offensten Strömungen des Buddhismus. Die Frage, ob es sich hier um eine Glaubenstradition oder ein philosophisches System handelt, ist bis heute ungeklärt.

Die meisten Menschen betrachten Zen ganz einfach als japanische Variante des Buddhismus, obwohl dieser nur auf indirekte Art und Weise in den Inselstaat gelangte. Seine Anfänge sind im indischen Buddhismus zu suchen, der später auch nach China, Korea und Vietnam kam. Demzufolge wurde Zen stark durch die eigenen Bräuche und Traditionen der vermittelnden Länder geprägt. Der Taoismus übte zum Beispiel eine bedeutende Wirkung auf die philosophische bzw. religiöse Richtung aus.

Selbst die Mönche und Meister führen seine Anfänge ganz bis zu Buddha zurück. Deshalb wird Zen in Japan auch als Buddha Herzensschule bezeichnet. Einer der bekanntesten Vertreter ist der Anfang der siebziger Jahre verstorbene Meister Shunryu Suzuki. Zen steht für Zweifel und Schlichtheit, der über den offenen Zugang zur Schule dazu berufen ist, die westlichen Kulturen dabei zu unterstützen, sich diesem zu öffnen und den östlichen Kulturen bei der Aneignung neuen Wissens zu helfen. Es gibt keine streng vorgeschriebenen Regeln, und demnach auch keine abtrünnigen Gedanken… Somit besteht im Zen ein vollkommener Einklang zwischen Zweifel und Offenheit.

Die Grundaufgabe des Zen ist „Satori”, das bedeutet die Erleuchtung zu erreichen, bei der das sogenannte „Zazen”, oder anders gesagt die Sitzmeditation Anwendung findet. Gerade die Anwendung des Zazen ist das, was den Zen so beliebt und akzeptabel macht: Es verlangt keine besonderen Vorkenntnisse, keine völlige Hingabe und keine Veränderung der eigenen Persönlichkeit. Genau das Gegenteil ist der Fall: Um sich dem Zen zu öffnen, sind der Wille und die regelmäßige Durchführung der Übungen beinahe ausreichend.

Die Übungen formen und ändern unseren Charakter ständig. Die vielen mit positiven Gedanken verbrachten Stunden wirken sich nicht nur auf unsere Denkweise, sondern auch auf unseren Alltag und unsere Entscheidungen aus. Wenn wir Zazen üben, wofür einige Stunden und ein bequemer Sitzplatz schon genügen, werden wir Eins mit dem Universum. Das können wir aber schon allein durch Meditation erreichen; aber wenn wir möchten, können wir auch mehr dafür tun. Das Rezitieren von Sutras (wie zum Beispiel das Herz-Sutra) hilft uns, unser Bewusstsein zu befreien.

Das Positive an Zen ist – und somit ist es auch für die „Faulen“ unter uns interessant – dass es keine besonderen Erwartungen an uns stellt. Zum Satori zu kommen, liegt in der Hand (und ist der Wunsch) jedes Einzelnen von uns. Der Weg kann in Abhängigkeit und Häufigkeit des Zazen lang oder sogar sehr kurz sein. Der Grundgedanke liegt eher darin, ein möglichst erfülltes und ausgeglichenes Leben zu leben!

 
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